Zum Hauptinhalt springen

Gepaarte FG-3+ Sensoren

FG-3+ Gepaarte Fluxgate-Magnetometersensoren

Gepaarte FG-3+ Sensoren sind zwei abgestimmte FG-3+ 1-Achsen-Fluxgate-Magnetometer, die für den gemeinsamen Einsatz in Gradiometersystemen ausgewählt wurden.

Die Sensoranpassung verbessert die Messsymmetrie und reduziert Offsetfehler zwischen den Sensoren, was bei der Messung von Magnetfeldgradienten wichtig ist.

Diese Sensorpaare werden häufig verwendet in:

  • Gradiometern
  • Differentialmagnetometern
  • Metalldetektionssystemen
  • geophysikalischen Instrumenten

Was ist ein Sensorpaar?

Ein gepaarter Sensorsatz besteht aus zwei FG-3+ Sensoren mit eng abgestimmten elektrischen und magnetischen Eigenschaften.

Die Verwendung abgestimmter Sensoren hilft sicherzustellen:

  • ähnliche Empfindlichkeit
  • ähnliche Ausgangsfrequenzcharakteristiken
  • stabile Differenzialmessungen

Dies verbessert die Leistung von Magnetgradientmessungen.


Gradiometerprinzip

Ein Gradiometer misst den Unterschied zwischen zwei Magnetfeldmessungen, die in einem festen Abstand voneinander entfernt sind.

Anstatt das absolute Magnetfeld zu messen, misst das System den Gradienten zwischen zwei Sensorpositionen.

Diese Technik unterdrückt geomagnetische Hintergrundschwankungen und hebt lokale magnetische Anomalien hervor.

Vorteile:

  • reduziertes umgebungsmagnetisches Rauschen
  • verbesserte Erkennung vergrabener ferromagnetischer Objekte
  • höhere Empfindlichkeit gegenüber lokalen magnetischen Störungen

Sensoreigenschaften

Jeder Sensor im Paar hat die gleichen Spezifikationen wie der Standard-FG-3+ Fluxgate-Magnetometer.

ParameterWert
Sensortyp1-Achsen-Fluxgate-Magnetometer
Magnetischer Bereich±50 µT
Versorgungsspannung5 V
Typischer Strom~12 mA
AusgangstypFrequenz / Rechteckwelle
Ausgangsfrequenzbereich~50 kHz – 120 kHz
BandbreiteDC – 20 kHz

Der Sensor gibt ein 5 V Rechteckimpulssignal aus, dessen Periode proportional zur Magnetfeldstärke entlang der Sensorachse ist.


Ausgangssignal

Jeder FG-3+ Sensor gibt ein Frequenzsignal proportional zum Magnetfeld aus.

Typische Ausgangscharakteristiken:

MagnetfeldFrequenz
+50 µT~120 kHz
−50 µT~50 kHz

Äquivalenter Signalperiodenbereich:

Periode
~8,5 µs – 25 µs

Der Magnetfeldwert kann durch Messen der Frequenz oder Periode des Ausgangssignals berechnet werden.


Typische Gradiometerkonfiguration

Ein einfaches Gradiometer mit gepaarten Sensoren umfasst:

  • 2 × FG-3+ Sensoren
  • Signalverarbeitungselektronik
  • Datenlogger oder Mikrocontroller
  • mechanische Montagestruktur

Der Sensorabstand wird basierend auf der Anwendung und der erforderlichen Empfindlichkeit gewählt.


Typische Anwendungen

Geophysikalische Untersuchungen

  • Erkennung unterirdischer Strukturen
  • geologische Erkundung
  • Erkennung vergrabener Rohrleitungen

Metalldetektion

  • Tiefenerkennung ferromagnetischer Objekte
  • Schatzsuche
  • UXO-Erkennung

Archäologie

  • Erkennung vergrabener Artefakte
  • Standortkartierung
  • archäologische Untersuchungen

Weltraumwetter und geomagnetisches Monitoring

  • Polarlichtüberwachungsstationen
  • geomagnetische Observatorien
  • Magnetstörungserkennung

Integration

Gepaarte FG-3+ Sensoren können verwendet werden mit:

Die meisten Systeme messen den Frequenzausgang jedes Sensors unabhängig und berechnen den Magnetgradienten digital.


Verwandte Produkte