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Sensorverkabelung

Diese Seite behandelt die elektrische Schnittstelle der FG-3+, FG-3C und FG-4 Sensoren – einschließlich Ausgangstypen, Versorgungsanforderungen und Verkabelungsempfehlungen.


Sensorvergleich

SensorAchsenAusgangstypVersorgungsspannungTypische Integration
FG-3+15-V-Rechteckimpuls (Frequenz)Geregelte 5 VFrequenzzählung am MCU oder Converter Board → ADC
FG-3C1UART / Analog / PWM (wählbar)Geregelte 5 VUART RX am MCU, Analogeingang oder DAQ
FG-435-V-Rechteckimpuls (Frequenz) pro AchseGeregelte 5 VFrequenzzählung (3 Kanäle) am MCU

FG-3+

Der FG-3+ gibt einen 5-V-Rechteckimpuls aus, dessen Periodendauer proportional zur magnetischen Feldstärke entlang der Sensorachse ist. Eine höhere Feldstärke entlang der empfindlichen Achse führt zu einer kürzeren Impulsdauer.

Verkabelung

Der FG-3+ wird über eine 3-Draht-Schnittstelle angeschlossen:

VerbindungBeschreibung
VCCGeregelte 5-V-Stromversorgung
GNDSignal- und Versorgungsmasse
OUT5-V-Impulsausgang — an MCU-Timer/Zählereingang anschließen
Steckerbelegung

Die genaue Stecker-Pinnummerierung ist nicht öffentlich dokumentiert. Für die Identifikation von VCC / GND / OUT siehe die Beschriftung oder den Aufdruck auf Ihrer spezifischen Sensoreinheit.

Praktische Hinweise

  • Frequenzzählung: Der MCU muss die Periodendauer des eingehenden Impulses mit einem Timer im Eingangs-Erfassungsmodus oder durch Zählen von Flanken messen. Verwenden Sie kein einfaches digitalRead()-Polling für genaue Ergebnisse.
  • Pegelwandlung: Der Ausgang ist 5-V-Logik. Wenn Ihr MCU mit 3,3 V arbeitet (z. B. ESP32, Arduino Due), verwenden Sie einen Spannungsteiler oder einen dedizierten Pegelwandler an der OUT-Leitung.
  • Kabellänge: Verwenden Sie bei längeren Kabelstrecken geschirmtes Kabel, um eingekoppelte Störungen zu reduzieren. Schließen Sie den Schirm nur an einem Ende an GND an.
  • Versorgungsentkopplung: Platzieren Sie einen 100-nF-Keramikkondensator nahe am VCC-Pin des Sensors, um Versorgungsrauschen zu unterdrücken.

FG-3C

Der FG-3C ist ein einachsiges Fluxgate-Magnetometer mit einem konfigurierbaren Ausgangsmodus. Der Ausgangsmodus wird durch die Pinkonfiguration beim Start gewählt.

Ausgangsmodi

ModusAusgangHinweise
UARTDigitaler serieller Text bei 115200 BaudFeldwert in nT als ASCII-Text
AnalogSpannung proportional zum FeldGeeignet für ADC oder Oszilloskop
PWMPWM-Tastverhältnis proportional zum FeldGeeignet für einfache MCU-Erfassung

Dokumentierte Pinbelegung

PinFunktion
1VCC (geregelte 5 V)
2GND
3Moduswahl / Analogausgang
4UART TX (im UART-Modus) / PWM-Ausgang
5Moduswahl
hinweis

Pinfunktionen für Nicht-UART-Modi sind nicht vollständig öffentlich dokumentiert. Für die vollständige Konfigurationstabelle siehe das FG-3C-Datenblatt oder wenden Sie sich an FG Sensors.

UART-Modus Verkabelung

Verbinden Sie Pin 4 (UART TX) des FG-3C mit dem RX-Pin Ihres MCU oder USB-UART-Bridges.

FG-3C Pin 4 (TX) ──────► MCU RX
FG-3C Pin 1 (VCC) ─────► 5 V
FG-3C Pin 2 (GND) ─────► GND
  • Baudrate: 115200
  • Daten: 8N1
  • Ausgabe: ASCII-Text, Feldwert in nT
Pegelwandlung

Pin 4 ist ein 5-V-UART-Signal. Für 3,3-V-MCUs nur über einen Pegelwandler oder Spannungsteiler anschließen.


FG-4

Der FG-4 ist ein 3-Achsen-Fluxgate-Magnetometer, das drei unabhängige Frequenzausgangskanäle bietet – einen pro Achse (X, Y, Z).

Pinfunktionen

PinFunktion
VCCGeregelte 5-V-Stromversorgung
GNDMasse
OUT_XFrequenzimpulsausgang, X-Achse
OUT_YFrequenzimpulsausgang, Y-Achse
OUT_ZFrequenzimpulsausgang, Z-Achse
hinweis

Genaue Steckernummerierung und zusätzliche Pin-Details sind nicht öffentlich dokumentiert. Für weitere Informationen siehe die Beschriftung auf Ihrer Sensoreinheit oder das FG-4-Datenblatt.

Praktische Hinweise

  • Auf dem MCU sind drei unabhängige Timer/Zähler-Kanäle erforderlich – einer pro Achse
  • Alle drei Ausgänge sind 5-V-Logik; für 3,3-V-Systeme Pegelwandlung anwenden
  • Die drei Achsen sind orthogonal und werkseitig ausgerichtet — den Sensorkörper nicht relativ zum Messrahmen drehen
  • Die Stromversorgung muss sauber und geregelt sein; alle drei Achsen teilen eine gemeinsame Versorgung

Allgemeine Verkabelungs-Best Practices

tipp
  • Verwenden Sie immer eine geregelte 5-V-Versorgung — die Sensorgenauigkeit wird durch Versorgungsrauschen beeinträchtigt
  • Halten Sie die Sensorverdrahtung von Hochstrompfaden oder Schaltnetzteilen fern
  • Verwenden Sie bei Mehrsensorsystemen (Gradiometern) separate geschirmte Kabel für jeden Sensor und stellen Sie eine gemeinsame GND-Referenz sicher
  • Beschriften Sie alle Sensorkabel an beiden Enden, um Achsenverwechslungen bei Mehrachsen- oder Mehrsensor-Setups zu vermeiden